SuperSize

texte

Texte

  • Kaiser Chiefs | Kaiser Chiefs 07.10.2008 | Interview mit Ricky Wilson und Simon Rix September 2008
    Kaiser Chiefs Interview CD (September 2008)

    Ricky Wilson (Gesang) & Simon Rix (Bass)

    Eigentlich wolltet ihr eine Pause machen, weil ihr ständig auf Tour seid. Stattdessen erscheint jetzt ein neues Album. Wie kommt’s?
    Ricky Wilson: „Wir planen immer Pausen und sie enden immer früher, als wir uns das eigentlich vorgestellt haben. Aber das ist kein Problem. In der Vergangenheit waren wir vor allem als Live-Band bekannt und für die Platten. Ich denke es hat damit zu tun, dass wir beim Schreiben an das Spielen bei einem Festival denken. Das hat immer prima geklappt. Und jetzt haben wir nicht unbedingt eine andere Richtung eingeschlagen, denn ich glaube, dass wir immer noch Stücke schreiben, bei denen wir in unseren Köpfen an das Live-Spielen denken. Aber weil wir im Studio geschrieben haben, ist es wohl mehr eine Platte, die nach Studio klingt. Es ist jetzt eher so als bei den anderen Platten. Ich finde, dass das eine gute Sache ist.“
    Simon Rix: „Es gibt Bands, die sind besessen Platten zu machen, auf denen sie sich so anhören, als würden sie Live-Spielen. Wir haben das auch gemacht. Aber diesmal haben wir, bis auf ein paar Ausnahmen, nicht weiter darüber nachgedacht und keine Rücksicht genommen, ob es nach Live-Spielen klingt oder nicht.“

    Habt ihr auf Tour auch die Songs geschrieben?
    RW: „Nein, wir haben auf Tour nichts geschrieben. Wir haben ein paar Songs geschrieben als wir eine Woche frei hatten. Das eigentliche Album haben wir im Studio geschrieben, denn wir wussten nicht, dass wir gerade ein Album schreiben. Es fing da dann an. Noch nie haben wir im Studio geschrieben und das hat uns am Anfang auch etwas verängstigt, denn es kostet Geld ein Studio zu mieten und man schaut deshalb ständig auf die Uhr. Wir haben aber nicht die teuersten Studios gemietet. Da wir uns so keine Gedanken um das Geld machen mussten, haben wir uns in Schwung gehalten. Es war unsere Absicht, ein paar neue Stücke für die Festivalsaison zu haben. Wir haben wirklich bei etlichen gespielt. Es hat sich ergeben, dass wir dann einfach weitergemacht haben.“

    „Off With Their Heads“ ist überraschend anders als die letzten beiden Platten. Habt ihr im Studio viel experimentiert?
    RW: „Experimentieren ist ein komisches Wort. Ich finde es komisch, wenn Bands sagen, dass sie experimentiert haben. Ich möchte etwas veröffentlichen, dass kein Experiment ist, sondern genau das, was wir so haben wollten. Ich denke, dass ist uns gelungen. Vielleicht haben wir ein bisschen im Studio rumexperimentiert, aber das Album ist kein Experiment, denn wir haben die Formel. Experimentieren beinhaltet, dass man etwas richtig machen will. Ich denke es ist durchdachter und wir hatten keine Angst das zu sein, was wir waren bevor wir einen Plattenvertrag hatten. Wenn man ein Baby ist, dann läuft man herum und jeder sieht deinen Schwanz. Es ist dir total egal. Wenn du ein Teenager bist gibt es nichts Schlimmeres, als seinen Schwanz zu zeigen. Du willst nicht, dass ihn jemand sieht. Das dritte Album, also wenn du die Sachen hinter dir gelassen hast und reifer bist – du störst dich nicht daran, wenn jemand etwas von dir sieht, denn du bist an dem Punkt, an dem es nicht mehr drauf ankommt. Ich denke, da sind wir. Reifer, aber wir sind auch wieder bereit uns wieder wie Kinder zu benehmen.“

    Ist das Album, mit all seinen Gästen wie Lily Allen und Überraschungen was den Sound angeht, also ziemlich spontan und ohne wirklichen Plan entstanden?
    RW: „Weil wir ziemlich sorgenfrei und selbstbewusst sind, haben wir nicht zu viel darüber nachgedacht, was die Leute denken könnten. Wir haben einfach nicht zu viel nachgedacht, sonst hätten wir bestimmt keinen Song wie „Spanish Metal“ gemacht. Wir hätten dann einiges nicht gemacht. Wir hätten den Typen Sway nicht dabei. Er ist irgendwann mal vorbei gekommen und machte mit. Lily kam vorbei um ein paar Backing-Vocals für ein anderes Stück aufzunehmen. Wir hatten einen guten Tag und es war schön. Es ist gut, anderen Leuten seinen Kram vorzuspielen. Sie hat was für „Never Miss A Beat“ und ein anderes Stück eingesungen. Irgendwann musste dann Mark Lily Allen bei ein paar Aufnahmen helfen und war nicht bei uns im Studio. Er hat uns einen Tag später eine Mail geschrieben. Mark sollte vermutlich für Lily ein Album produzieren. Ihre Plattenfirma hatte Studiozeit bezahlt. Mark hat ihr dann unseren Track vorgespielt und sie die Backing-Vocals singen lassen. Die Sachen haben wir zwar nicht ausgewählt, aber ich mochte sie sehr. Es macht den Song besser. Wenn wir uns zu große Sorgen gemacht hätten, dann wäre Lily Allen gar nicht auf unserer Platte drauf. Denk an die Plattenkritiken oder unsere Fans. Ich bin mir sicher, dass einige von denen Lily Allen nicht mögen und sich einige geärgert haben, dass dieses Mädchen zusammen mit der geliebten Band im Studio ist. Aber wir wollten das machen. Es war gut und ich denke, dass unsere Fans es mögen, wenn sie es hören. Lily Allen hat einfach eine schöne Stimme.“

    Wir seid ihr mit Mark Ronson in Kontakt gekommen?
    RW: „Als Erstes wollte er mit uns arbeiten, denn er mag unsere Band und ist ein Fan. Ich glaube, er hat zuvor noch nie mit einer Indie-Rock-Band wie uns zusammen gearbeitet. Er wollte es machen, weil es neu für ihn war. Nachdem er uns fragte dachten wir, dass das eine gute Idee sein könnte, denn er gewinnt Grammys und jeder redet über ihn. Keine Ahnung was er macht, aber er macht es jedenfalls richtig. Wir haben uns gedacht, dass er ein anderer Typ sein wird als die meisten Leute denken. Jeder denkt an Trompeten und Amy Winehouse, aber wir wussten, dass da mehr sein muss. Als er beim ersten Treffen mit etlichen Trompeten und Amy Winehouse aufgekreuzt ist, haben wir uns Sorgen gemacht. Amy ist dann in einer Ecke eingeschlafen und zwar auf den Trompeten. Weil wir sie da nicht runter bekommen haben, haben wir entschieden keine trompeten zu benutzten. So haben wir es gemacht. Die Sache mit Amy Winehouse und den Trompeten ist nicht wahr!“

    Wie war das Schreiben im Studio und hat Ronson einen großen Einfluss auf euch gehabt?
    RW: „Es hat sich wie in den 60ern angefühlt. Er war wie ein altmodischer A&R Mann, die es in den 60ern gab. So wie George Martin, der A&R und Produzent der Beatles war. Oder wie Andrew Loog Oldham, der Produzent und A&R der Stones war. Eigentlich war er auch ihr Manager. Es fühlte sich so an, als sei er da um uns anzutreiben Hits zu schreiben. Eliot kümmerte sich mehr um den eigentlichen Sound, Mark mehr um die Energie und darum, dass wir alles aus uns rausholten. Er gab uns Sicherheit. Es war brillant mit den beiden zusammen zu arbeiten. Außerdem haben uns beide gesagt wie sie denken. Ich will mich nicht wie ein aufgeblasener Egoist anhören, aber wenn man mit einer so großen Band wie uns arbeitet, gibt es eine Menge Produzenten, besonders die jungen, aber vielleicht auch die älteren, die nicht sagen, was man besser machen kann.“
    SR: „Warum wir die beiden als Erstes so mochten – wir haben Leute gesucht denen wir sagen konnten, dass wir uns wie diese eine Band anhören wollen und die direkt wissen, von was du sprichst. Ältere Produzenten wissen einfach nur über alte Platten bescheid und nicht über alles.“
    RW: „Es ist auch eine Generationsfrage. Wir sind alle um die 30. Eliot ist 29, Peanut ist 29 und Mark 32. Wir haben alle die gleichen Referenzpunkte zu der Zeit, in der wir aufgewachsen sind. Wir waren zu den unterschiedlichsten Zeiten im selben Alter und das hilft. Selbst, wenn es nur eine Referenz zu einem Film oder einer TV-Sendung ist. Es war schön, dass man eigentlich nichts erklären musste.“

    Was bedeutet der Albumtitel „Off With Their Heads“?
    RW: „Es ist eine Strophe aus einem der Songs. Wir waren an dem Punkt, dass wir die unterschiedlichsten Außenstehenden fragten, ob das ein guter Albumtitel ist. Nick und ich sind dann Strophe für Strophe das Album durchgegangen bis wir bei dieser einen Zeile waren. Wir haben das dann der Band gesagt und keiner hasste es. Es gab nichts Negatives und jeder fand etwas, warum er den Titel mochte. Ich denke, man sollte da nicht zu viel reininterpretieren. Viele Albumtitel sind einfach nur Albumtitel, aber sie sind sehr wichtig, solange sie ein Bild in deinem Kopf erzeugen, das sich durch die ganze Platte zieht. Für mich ist das ein alberner Titel. Aber ich weiß, dass in einigen Ländern, vor allem in Belgien, der Titel sehr ernst genommen wurde. Sie dachten wir wären aggressiv. „Welche Köpfe wollt ihr abschlagen?“ Wir mussten erklären, dass wir nie jemandem den Kopf abschlagen würden. Umso so größer deine Band wird, umso genauer wirst du überprüft und die Plattenkritiken werden länger. Immer mehr Leute wollen was in den Sachen gelesen haben. Wir sind auf eine Art sehr provokativ, aber wir wollen nicht, dass die Leute da zu viel reininterpretieren. Es geht um ein Gefühl in den Songs und weniger um den eigentlichen Inhalt. Mir kommt es manchmal so vor, als seien wir gezwungen uns selbst zu stark zu analysieren. Die meisten Entscheidungen treffen wir, weil es sich anfühlt die richtige Entscheidung zu sein. Wir denken nicht so viel darüber nach. Wenn wir uns zu viele Sorgen machen würden und nicht genug Selbstbewusstsein hätten, dann hätten wir nie ein Song wie „Addicted To Drugs“ auf das Album genommen. Schon wegen der Fragen die uns deshalb gestellt werden.“
    SR: „Ich denke wir werden das nächste Jahr Fragen beantworten dürfen wie: „Was ist eine Tomate im Regen?“ „Wer ist Drogenabhängig?“ Die Antwort auf diese Fragen – „Was ist eine Tomate im Regen?“ Es ist eine Tomate! Und Regen! Ist doch offensichtlich!“
    RW: „Selbst Thom York meinte neulich, dass einige seiner Texte Blödsinn sind. Aber es gibt nichts Falsches an blödsinnigen Texten. Die kommen ja von irgendwo. Eine der meistgestellten Fragen an uns war: „Wer ist Ruby?“ Es ist ganz offensichtlich ein Mädchen. Es ist ein Name von einem Mädchen. Der Text ist über ein Mädchen. Würde es jemanden glücklicher machen, wenn ich sagen würde, dass Ruby, Ruby Smith heißt? Es ist so, als würde mich meine Mutter fragen: „Wo warst du gestern Abend?“ Im Pub. Mit Simon und Neal. „Oh, wer ist Neal?“ Spielt es eine Rolle für meine Mutter, wer Neal ist? Will sie wirklich wissen, was er macht? Er arbeitet in der IT Branche. „Ah!““

    Soll eurer Artwork an ein Etikett einer Bierflasche erinnern oder hatte ihr da eine andere Idee?
    RW: „Ich weiß, dass es wie ein Bierlabel aussieht. Das habe ich hier in Europa schon ein paar Mal gehört, weil europäische Bierlabels so aussehen. Die Idee dafür stammt von einem Apfel oder einer Banane, denn auf denen sind kleine Sticker drauf. So sollte es eigentlich sein, aber ich mag die Sache mit dem Bier. Es sieht ein bisschen wie Heineken aus. Ich würde gerne für unsere nächste Tour Bier herstellen lassen. In grünen Flaschen mit dem Label drauf. Nicht zum verkaufen, sondern nur für uns. Aber das soll gar nicht als Witz verstanden werden mit dem Artwork. Es soll was erfassen, dass ich nicht erklären kann. Aber ich denke, es ist genau richtig und fühlt sich wie das Album an. Ganz am Anfang, als Nick und ich über das Artwork gesprochen haben, sagten wir getrennt das Wort orange. So sollte es sein.“

    Warum ist es scheinbar immer noch in Mode, als Musiker total fertig und „fucked up“ zu sein?
    RW: „Wir sind überhaupt nicht so. Aber viele Musiker müssen sich einfach ins Zentrum begeben und sich gefährlichen und komischen Sachen aussetzten, damit sie inspiriert werden um neue Songs schreiben zu können. Die sind einfach viel glücklicher, wenn sie an einem dunklen Ort sind. Wir schreiben Stücke und wollen dabei eine gute Zeit haben. Ich glaube, dass man das auch unseren Platten anhören kann. Natürlich führen wir auch kein fehlerfreies Leben, machen Sport und trinken den ganzen Tag lang nur Fruchtshakes. Wir trinken am Abend auch ein paar Bierchen und haben am Morgen einen verwuschelten Kopf. Das macht Spaß und ist ein bisschen wie Ferien. Die Platte zu machen war wie am Pool zu sitzen und abends ein paar Bierchen zu trinken und verrückten Kram zu machen. Am nächsten morgen sitzt du dann wieder am Pool und machst deine Platte. Es war ein bisschen wie im Urlaub. Wir hatten aber keinen Pool im Studio.“
    SR: „Bei Rock n’ Roll geht es darum Gitarre zu lernen, so viele Drogen wie möglich zu nehmen und mit 27 zu sterben. Das ist Rock n’ Roll. So sieht aber nicht mein Lebensplan aus. Ich bin auch schon älter als 27.“

    Was genau hat sich in den letzten Jahren gravierend in euren Leben verändert?
    SR: „Als wir mit dem ersten Album getourt sind, waren wir endlos lange unterwegs. Das war gut, denn alle wollten uns in ihrem Land haben. Ich denke, dass wir irgendwann müde vom Reisen wurden. Wir haben das einfach so oft gemacht. Aber am Anfang des Jahres waren wir zum ersten Mal in Südafrika und hatten eine großartige Zeit. Da waren wir kurz bevor wir mit dem Album anfingen und ich denke, dass uns das neu belebt hat interessante, neue Sachen zu machen. Wir könnten so wieder etwas Spaß haben. Jetzt kommt Südamerika dran. Mal sehen, was da so passiert.“
    RW: „Umso größer wir werden, umso leichter werden die Flüge, denn du sitzt vorne. Die Hotels werden auch schöner und man hat mehr freie Tage. Und an den Tagen wollen dich immer mehr Leute an schöne Plätze bringen. In Südafrika waren wir Sandsurfen.“
    SR: „Ich wollte Hai-Tauchen gehen, aber Peanut ließ mich nicht.“
    RW: „Er hat es abgelehnt. Wir sind dann Sandsurfen gegangen und dabei habe ich mir das Steißbein gebrochen. Es tut heute immer noch weh. Vor allem, wenn es kalt ist.“

Top Video

Kaiser Chiefs Kaiser Chiefs - MTV Streetgigs Reportage
Kaiser Chiefs Kaiser Chiefs - MTV Streetgigs Reportage

Releases

  • Kaiser Chiefs | Yours Truly, Angry Mob (CD) Tonträger Audio Format: CD Album
    Artist: Kaiser Chiefs
    VÖ: 14.03.2008 VÖ: 2008 Label: Polydor | CD Bestellnr.: 0600753062630 Polydor

Releases Single

  • Kaiser Chiefs | Everything Is Average Nowadays (CD Maxi Single) Tonträger Audio Format: CD Single
    Artist: Kaiser Chiefs
    VÖ: 31.08.2007 VÖ: 2007 Label: Polydor | CD Maxi Single Bestellnr.: 0602517457188 Polydor
    Nach "Ruby" kommen die Kaiser Chiefs nun mit ihrer 2. Single um die Ecke: „Everything is Average Nowadays“ knüpft an die alten Stücken der Chiefs an, greift gesellschaftskritische Themen auf , lässt diese auf eine brillante Melodie treffen und kombiniert das Ganze mit einigen „Oh Oh Ohs that are really good“ (O-Ton Bassist Simon Rix).
    Außerdem gibt's natürlich noch einen besonderen Leckerbissen für euch: Auf der Maxi befinden sich 4 große KC-Hits, die Live beim "NRJ Live Bash" im Juni 2007 in München aufgenommen wurden und so auch nur in Deutschland erhältlich sind.

Tour Dates

  • Kaiser Chiefs

    Kaiser Chiefs

    Highfield Festival

    • 17.08.2007 Hohenfelden (Deutschland), Highfield Festival
  • Kaiser Chiefs

    Kaiser Chiefs

    MTV Campus Invasion

    • 28.06.2008 (),
  • Kaiser Chiefs

    Kaiser Chiefs

    November-Tour

    • 29.10.2007 München (Deutschland), Tonhalle
    • 02.11.2007 Heidelberg (Deutschland), Stadthalle
    • 04.11.2007 Berlin (Deutschland), Columbiahalle
    • 05.11.2007 (),
    • 06.11.2007 Leipzig (Deutschland), Haus Auensee
    • 12.11.2007 Bremen (Deutschland), Pier 2
  • Kaiser Chiefs

    Kaiser Chiefs

    Rock Am Ring

    • 02.06.2007 (),
  • Kaiser Chiefs

    Kaiser Chiefs

    Rock im Park

    • 03.06.2007 (),
  • Kaiser Chiefs

    Kaiser Chiefs

    Support: We Are Scientists + The Chalets

    • 28.02.2006 Paris (Frankreich), Bataclan
    • 01.03.2006 Amsterdam Zuidoost (Niederlande), Heineken Music Hall
    • 03.03.2006 (),
    • 06.03.2006 München (Deutschland), Muffathalle
    • 07.03.2006 (),
    • 09.03.2006 Wien (Österreich), tba.
  • Kaiser Chiefs

    Kaiser Chiefs

    Tour 2009

    • 19.01.2009 Berlin (Deutschland), Columbiahalle
    • 20.01.2009 Zürich (CH) (Deutschland), Tonhalle
    • 21.01.2009 Köln (Deutschland), Luxor
    • 09.02.2009 Lingen (Deutschland), Alter Schlachthof

Exclusive Downloads

  • Kaiser Chiefs, Everyday I Love You Less and Less (Live From Berlin)
    Kaiser Chiefs Everyday I Love You Less and Less (Live From Berlin) (Live From Berlin)
  • Kaiser Chiefs, Modern Way (Live From Berlin)
    Kaiser Chiefs Modern Way (Live From Berlin) (Live From Berlin)
  • Kaiser Chiefs, Na Na Na Na Na (Live from Berlin)
    Kaiser Chiefs Na Na Na Na Na (Live from Berlin) Live from Berlin
  • Kaiser Chiefs, Yours Truly Angry Mob
    Kaiser Chiefs Yours Truly Angry Mob (inkl. Bonus Track)
  • Kaiser Chiefs, Everything Is Average Nowadays (Live at Doncaster Dome)
    Kaiser Chiefs Everything Is Average Nowadays (Live at Doncaster Dome)
  • Kaiser Chiefs, Celebrity Playlist
    Kaiser Chiefs Celebrity Playlist
  • Kaiser Chiefs, Ruby (Live in Berlin)
    Kaiser Chiefs Ruby (Live in Berlin)
  • Kaiser Chiefs, Everyday I Love You Less and Less (Boys Noize Mx)
    Kaiser Chiefs Everyday I Love You Less and Less (Boys Noize Mx)

Merch

Viele neue Produkte! Checkt den Merchandise-Shop, denn dort findet ihr viel neuen Stuff, wie T-Shirts, Poster, Schmuck, etc. - alles frisch eingetroffen!

» Zum Shop

Für dein Handy

Real Tones, Videos, Wallpaper und Fun-Sounds. Alles was du brauchst - ohne Abo!

» Jetzt zu UMusic

SkyScraper